You never get a second chance to make a first impression

Der erste Eindruck zählt – der zweite und der dritte auch.

Nach drei Sekunden ist es schon passiert: Wir haben unser Gegenüber wahrgenommen und uns unbewusst entschieden, ob wir es mit einem Freund oder einem Feind zu tun haben. Dieser Reflex, der sich vor Millionen Jahren in uns entwickelt hat, war bestimmt sinnvoll, als es täglich ums nackte Überleben ging.

Wie geht es uns heute im Alltag am Bildschirm, wenn wir einem Bild, einem Text, einem Stück Musik oder einem Video begegnen? Augenblicklich und unbewusst entscheiden wir, ob wir wegklicken oder dranbleiben – gewiss eine Notwendigkeit angesichts der Reizüberflutung. Doch hält uns dieser Überlebensmechanismus nicht auch davon ab, in unserem unbeständigen, unsicheren, komplexen und mehrdeutigen Umfeld so etwas wie einen weiteren Bogen zu sehen?

Im Kampf um unsere Aufmerksamkeit bekommt das Credo des ersten Eindrucks ein so grosses Gewicht. Die Flut der News hält uns auf Trab. Die Schnellsten, Lautesten und Schrillsten gewinnen. Nur beeinflussen Fake News und Simplifizierungen unsere Meinungsbildung nicht zum Guten. Die Chance daran ist, dass wir dadurch die Folgen der schnellen und unbewussten Entscheidungen erkennen.

Lenken wir doch unsere Aufmerksamkeit vermehrt auf den zweiten und den dritten Eindruck.

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